Lieber Wolfgang!

Gestern habe ich mich im Bastelkeller in die linke Hand geschnitten.
Maria hat den Doktor gerufen und bis er kam, hat sie mir mehrfach die Wunde mit Benzin ausgewaschen.
Dann ging ich auf Toilette und habe mir - schon behaglich sitzend - eine Zigarette angesteckt und das brennende Streichholz hinter mich in die Kloschüssel geworfen.
Aber Maria hatte vorher dahinein die benzingetränkte Watte geschmissen.
Eine Gewaltige Stichflamme schoss deshalb hoch, Porzellansplitter flogen umher und verletzten mir einige wichtige Körperteile.
Der Doktor musste wieder her, aber nach der Besichtigung meiner lädierten Körperteile veranlasste er, dass man mich ins Krankenhaus schaffte.
Die Sanitäter kamen und luden mich auf die Trage. Dabei erzählte ich ihnen, wie es zu meinen Verletzungen kam. Die beiden lachten schallend und da sie mich gerade die Treppe hinunter trugen, ließ der Hintermann den Griff los.
Ich kippte von der Bahre und flog die Treppe hinunter, mir dabei auch den linken Arm brechend.

Herzliche Grüße an dich und Margarete

 

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Ersterscheinung: April 2001



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